Zum ersten Mal verbrachte unsere gesamte Schule einen erlebnisreichen Tag im Natureum; fünf Angebote unter dem Oberthema "Biologische Vielfalt" wurden für uns vorbereitet:

Klasse 1:

Die Klasse 1a war in der Gruppe ,,Tierisch viel Spaß“ und hat wirklich sehr viel Spaß gehabt.

 

Unsere Führung wurde von der Tierpflegerin Christine beim Gehege der asiatischen Otter begonnen. Die beiden Otter wurden in unserem Beisein gefüttert und wir haben viel über den Lebensraum und die Essgewohnheiten erfahren. Nebenan befand sich das Streichelgehege, in dem wir die beiden Esel und die Ziegen streicheln und füttern durften. Nach so vielen tollen Eindrücken haben wir unsere Frühstückspause in Gegenwart von Stören, Fröschen , Stabheuschrecken und Pythons verdient abgehalten. Während wir uns unsere Brote schmecken ließen, durften wir sogar eine echte Pythonschlange anfassen ! Das war für alle ein tolles Erlebnis !

 

Gestärkt haben wir uns an die Basteltische zurückgezogen und mithilfe von kleinen Zapfen und Ton kleine Igel hergestellt, die wir mit Wasserfarben angemalt haben und zum Schluss mit nach Hause nehmen durften.

 

Gegen Ende gab es noch einen ganz besonderen Höhepunkt des Tages : Wir haben unsere ersten Stockbrote gebacken ! Das hat viel Geduld von uns gefordert, aber das Ergebnis hat sich gelohnt. Die Brote waren wirklich lecker !

 

Bis zur Abfahrt konnten wir noch gemeinsam auf dem Spielplatz spielen und das Ausstellungszelt zum Thema ,,Eiszeit“ besuchen.

 

Wir fanden, es war ein schöner und gelungener Ausflug, den wir gern in Erinnerung halten !

 

Klasse 2:

Klasse 3a:

Die Eiszeit im Natureum

 

 

Wir waren am Freitag im Natureum und haben uns über das Thema Eiszeit informieren lassen. Dort haben wir sogar ein künstliches Mammut mit einem Babymammut gesehen. Es gab auch einen ausgestopften Schneefuchs und noch viele andere Tiere aus der Eiszeit zu sehen. Nachdem wir uns die Ausstellung angesehen haben, durften wir kleine Specksteine schleifen, polieren und mit Bienenwachs einreiben. Einige haben kleine Figuren geschnitzt oder in den Stein geritzt.

 

Leider fing es dann ein wenig an zu regnen, aber wir konnten am Lagerfeuer sitzen und Stockbrot grillen.

 

Dann sind wir in den Streichelzoo gegangen und haben dort Esel und Ziegen getreichelt. Außerdem gab es noch ein Gehege mit Zwergottern und eines mit Schafen und Pferden.

 

Klasse 3b:

Die Klassse 3b hatte das Kombithema "Kartoffelvielfalt und Erkundungstour durch das Natureum" gewählt. Unsere Kursleiterin vermittelte uns viel Wissenswertes über die Geschichte, Vielfalt und Verwendung der Kartoffelpflanze. Es wurden auch Bilder aus Kartoffelstempeln gedruckt und Kartoffeln im Lagerfeuer gebacken.

Anschließend wurde das Natureumsgelände erkundet, dabei durften die Kinder Wünsche äußern, die auch berücksichtigt wurden, so z.B. der Gang zu den Ottern und Schleswiger Kaltblutpferden.

Nach einer Stärkung mit selbstgebackenem Stockbrot und den Backkartoffeln war noch eine Stunde Zeit, die die Klasse für einen Gang zum Beobchtungsposten mit Blick auf Elbe und Oste und die Besichtigung des Haupthauses nutzte.

Dies war ein rundum gelungener Ausflugstag!

Klasse 4a und 4b:

Bericht der Klasse 4b:        

   Unser Ausflug zum Natureum     Thema „Vogelzug“

 

Am 20.10 2017 fuhr die gesamte Grundschule Sietland in zwei Bussen zum Natureum. Im Bus saßen  wir schön hoch: Wir konnten während der Fahrt über die schöne Landschaft blicken und Vögel am Himmel beobachten: Kraniche flogen in Keil-Formationen zu ihren Futterplätzen auf den abgeernteten Mais- und Getreidefeldern. Gänse zogen in lockeren Keil-Formationen. Enten zogen in Reihen-Formationen. Hunderte Möwen saßen auf umgepflügten Feldern. – Wahrscheinlich fanden sie hier leckere, hochgepflügte Regenwürmer...

 

Am Natureum angekommen, haben sich die Kinder der 4a und 4b ins Schülerlabor begeben. In dem Raum stand ein langer Tisch, darauf Mikroskope. In Dreier-und Zweiergruppen haben wir uns um die Mikroskope gesetzt; die wollten wir sofort ausprobieren. Aber unsere Gruppenleiterin Silke hat uns zuerst an einem Modellhuhn gezeigt, wie ein Huhn von innen und von außen aussieht, zum Beispiel wo die Flügel sind und auch die Fettdrüse am Pürzel. Mit dem Fett pflegen die Vögel ihre Federn. So sind sie vor Feuchtigkeit geschützt. Sie hat uns Vogeleierschalen von einer Gans, einem Strauß und einer Wachtel gezeigt. Außerdem durften wir Hühnerknochen und Storchenfedern untersuchen: Damit ein Vogel fliegen kann, müssen seine Knochen ganz leicht sein. Deshalb sind sie innen hohl. Die Federn haben wir unter dem Mikroskop betrachtet. Dort konnten wir sehen, wie dicht die einzelnen Fasern zusammenhängen. Selbst ein Tropfen Wasser blieb auf der Oberfläche liegen. Die Gruppenleiterin hat uns noch Bilder von Zugvögeln und Informationen dazu gegeben. Wir haben dann nachgeschaut, welche Vögel Langstreckenzieher, welche Mittelstreckenzieher und welche Kurzstreckenzieher sind. Es waren zum Beispiel dabei: Rotkehlchen, Störche, Graugänse, Nonnengänse, Möwen, Kiebitze, Enten, Küstenseeschwalben. Auf einem Plakat konnte man ihre Flugstrecken anschauen.

 

Anschließend haben wir eine Frühstückspause gemacht. Dazu gingen wir zu einer kleinen Steinzeithütte, vor der sich eine Feuerstelle befand. Zuerst erkundeten wir die Hütte: Sie war aus Holzstämmen gebaut und das Dach mit Reet gedeckt. Darin fanden wir  es sehr gemütlich. Ungefähr  in der Mitte der Hütte war eine Feuerstelle, um die waren Sitzgelegenheiten aus Holzstämmen aufgebaut. In der Hütte gab es auch eine zweite Etage. Leider durften wir die Leiter nicht hinaufklettern. Draußen, vor der Hütte brannte bereits ein Feuer. Wer wollte, konnte sich ein Stockbrot über dem Lagerfeuer backen. Das haben auch die meisten gemacht: Wir nahmen uns Stöcker aus der Hütte und wickelten den vorbereiteten Teig um das Stockende. Damit sind wir zur Feuerstelle gegangen und haben den Teig über der Glut gegrillt. Das Stockbrot schmeckte sehr lecker. Leider wurde es bei manchen Kindern schwarz. Wir saßen auf Baumstämmen um das Feuer und wärmten uns. Der kräftige Wind blies uns den Rauch ins Gesicht. Wer aufgegessen hatte, säuberte seinen Stock und lehnte ihn für die nächsten Kinder einer Arbeitsgruppe an eine Holzbank. Es durfte kein Brotteig ins Gebüsch geworfen werden, denn das zieht Ratten an. Einige Kinder schlüpften durch eine Lücke im Gebüsch an das Osteufer. Durch die mitgebrachten Ferngläser haben wir Vögel angeschaut, die am Horizont vorbeiflogen. Außerdem konnten wir dort das Ostesperrwerk gut sehen. Wir lockten eine Kuh an, die auf einer Wiese am Osteufer graste. Dann fing es an zu regnen und wir machten uns schnell auf den Weg zur Vogelbeobachtungsstation.

 

Auf dem Weg zur Vogelbeobachtungsstation sind wir an einem Gehege mit Pferden und Schafen vorbeigekommen. Im Waldstück neben dem Osteufer waren Tafeln aufgestellt. Darauf waren Vögel und andere Tiere abgebildet, die man dort beobachten kann: Tümmler, Schweinswale, Robben, Austernfischer, Kiebitze, Nonnengänse, Kraniche und andere  Zugvögel und Küstenbewohner. Unter den Abbildungen standen die Namen der Tiere und einige Infos zu den Tieren. Man konnte einen roten Knopf unter den Tierbildern drücken. Dann hörte man ihre Stimmen und Geräusche.                   Die Vogelbeobachtungsstation ist schön: Sie hat einen sechseckigen Grundriss, besteht aus hellem Holz und hat ein Dach aus Reet. Sie ist in einem schönen, hellen Grün gestrichen, die Decke im Innenraum ist himmelblau. Die meisten Fenster sind ungefähr 40 cm hoch und ungefähr 175 cm  breit. Es gibt auch ein paar schmale senkrechte Fenster. - Wenn man durch diese schmalen Fensterschlitze schaut, werden die Vögel draußen nicht gestört. -  Die Inneneinrichtung der Vogelbeobachtungsstation besteht aus zwei Spektiven und drei Ferngläsern, davor Hocker. So kann  man bequem die Vögel in der Ostemündung und an den Osteufern beobachten. Damit man die Vögel gut bestimmen kann, gibt es dort Informationstafeln mit Abbildungen der Tiere, außerdem fünf Bücher zu spannenden Vögeln,  und wieder Knöpfe, mit denen man die Vogelstimmen anschalten kann.

 

Zum Schluss sind wir durch den Regen zum Haupthaus des Natureums gestapft. Dort ist eine riesige Ausstellung über Dinge und Tiere, die es in der Gegend gibt. Auf dem Weg dorthin sahen wir Nonnengänse. Im Haus gingen einige von uns zuerst im Shop einige Dinge kaufen. Dort gibt es zum Beispiel 3-D- Postkarten, „Küstenkuscheltiere“, Ringe, die ihre Farbe wechseln (nach deiner Stimmung), Bücher zu Tieren und Pflanzen und allgemein zur Natur.                                                        Danach haben wir uns in der Ausstellung verteilt und die Dinge angeschaut, die uns interessiert haben: Es gibt tolle Fische in den Aquarien. Es gibt Schaukästen mit ausgestopften Tieren aus der Region. Auf dem Fußboden ist ein riesiges Foto aus der Vogelperspektive aufgedruckt: Es zeigt die Landschaft entlang der Oste (von Cuxhaven bis…) Spannend ist das Modell, an dem man Ebbe und Flut beobachten kann. In der oberen Etage des Hauses kann man auf einer Weltkugel Lichter anschalten, die die Flugstrecken der Zugvögel über die Erde  zeigen. An der Ostemündung kreuzen sich viele Vogelwege. Auf einem großen Tisch  sind Vogelbilder aufgestellt. Wenn man die Knöpfe daneben drückt, ertönt die passende Vogelstimme und es leuchtet neben dem Vogel ein Licht auf. Man kann ein richtiges  Vogelkonzert drücken. Es gibt das Modell eines Hafens mit Schiffen, Verladekränen, einem Zug und einem LKW. Damit konnte man spielen. Es gibt dort auch Metallgewichte (Kilogramm: 6 kg, 15 kg, 21 kg…) Manche Kinder haben sie hochgehoben. Man kann lesen, welche Dinge etwa so viel wiegen. An einer Wand hängt ein Schiffssteuerrad, an dem kann man drehen. Es gibt ein Kino. Dort läuft immer wieder ein Film über die Region: Man kann Fische, unsere Landschaft, die Unterwasserwelt, Mähdrescher, die Getreide ernten, Quallen, Schiffe mit Containern im Hafen und noch viele andere Dinge sehen.

 

Um 12.30 Uhr mussten wir los zum Bus. Leider konnten wir nicht alles anschauen. Aber wir empfehlen euch, unbedingt zum Natureum zu gehen! – Sicher werden wir noch einmal wiederkommen.

 

Der Ausflug war wirklich sehr toll!

 

Klasse 4b und Ha-Tü